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Gesundheit

Wir kümmern uns in erster Linie um Menschen, nicht nur um Zähne.
Zwischen Ihrer allgemeinen Gesundheit und der von Mund und Zähnen gibt es vielfältige Beziehungen.
Gesund beginnt im Mund”
Als ZahnÄRZTE ist uns Ihre Allgemeingesundheit sehr wichtig.

Erläuterungen zu einigen, wichtigen Gesundheitsthemen und Zusammenhängen finden sie hier.

Wissenswertes:

Andere (Zahn)-Ärzte - Zusammenarbeit
Zusammenarbeit mit anderen (Zahn)-Ärzten

Wenn es geht um Ihre Gesundheit, akzeptieren wir unsere fachlichen Grenzen. Falls wir Ihnen nicht die optimale Behandlung bieten können, arbeiten wir mit erfahrenen Spezialisten in Velbert, Hattingen, Essen und Heiligenhaus zusammen, insbesondere in der zahnärztlichen Chirurgie und Implantologie, bei komplizierten Wurzelbehandlungen, in der Kieferorthopädie, bei Funktionsproblemen der Kiefergelenke oder bei Erkrankungen an Hals, Nase und Ohren.

→ Homepage Dr. Dr. Schürmann, Velbert

→ Homepage Dr. Mohasseb, Hattingen

→ Homepage Dres. Kaiser, Heiligenhaus

→ Homepage Dr. Lenatz, Velbert-Langenberg

→ Homepage Dres. Schulz & Weist, Hattingen

→ Homepage Dres. Janke, Heiligenhaus

→ Homepage Dr. Höpken-Peters, Velbert-Langenberg

Wichtig ist uns aber auch der Kontakt zu Ihrem Hausarzt, um mögliche Auswirkungen von zahnärztlichen Behandlungen auf Ihre Gesundheit abzuschätzen.

Der gesunde Zahn
Der gesunde Zahn – Gesundheit nur mit gesunden Zähnen
Gesundheit: Aufbau eines Zahnes
Aufbau eines Zahnes

Der natürliche Zahn besteht aus einer sehr festen äußeren Schicht, dem Zahnschmelz, der härtesten Substanz des menschlichen Körpers. Hier gibt es keine Nervenzellen, deshalb ist dieser Teil des Zahnes nicht schmerzempfindlich.

Darunter befindet sich das Zahnbein (Dentin). Dies ist die gleiche Substanz wie das Elfenbein der Elefanten. Sie besteht zu zwei Dritteln aus Mineralien und zu etwa einem Drittel aus eiweißhaltigen Fasern (Kollagen). Sie ist deshalb etwas elastischer als der Zahnschmelz, dafür aber auch nicht so widerstandsfähig gegenüber Karies. Im Dentin befinden sich feine Kanälchen, pro Quadratmillimeter rund 20.000 Stück, die Richtung Nerv verlaufen. Liegen die Kanälchen frei, z. B. durch eine Karies oder wenn das Zahnfleisch sich zurückbildet, können Sie Reize (heiß, kalt, süß) an den Nerv weiterleiten und so Beschwerden auslösen.

Defekte in Schmelz und Dentin können nicht ausheilen, nur größer werden und müssen daher durch künstliche Materialien gefüllt werden.

Im Zentrum des Zahnes liegt der Nerv (Pulpa) in einem Hohlraum innerhalb des Dentins. Hier werden Reize verarbeitet und über Nerven im Wurzelkanal zum Gehirn weitergeleitet. Dieses Weichgewebe ist gut durchblutet und versucht sich daher mithilfe unseres Immunsystems gegen Bakterien, die z. B. über eine Karies eingedrungen sind, zu wehren. Dies verursacht früher oder später Zahnschmerzen.

Unsere Zähne sind mit feinen, stabilen Fasern (Zahnhalteapparat) im Kieferknochen verankert, der vom Zahnfleisch bedeckt wird. Auch im Knochen um die Zähne herum befinden sich Nerven, die z. B. die Belastung registrieren und an das Gehirn weiterleiten, um von dort die Kaumuskulatur zu steuern.

Wir Menschen haben 20 Milchzähne, die später durch 32 bleibende Zähne ersetzt werden.

Zähne werden in der Zahnmedizin durch zwei Ziffern beschrieben, von denen die erste das Viertel des Gebisses (Quadrant) angibt, in dem sich der Zahn befindet (1 = rechter Oberkiefer, 2 = linker Oberkiefer, 3 = linker Unterkiefer, 4 = rechter Unterkiefer). Die zweite Ziffer beschreibt den Zahn selbst. Dabei wird von der Mitte nach hinten gezählt (1 bis 8). Der mittlere rechte obere Schneidezahn hat z. B. die Bezeichnung 11, der Weisheitszahn im linken Unterkiefer heißt 38.

Allgemeinerkrankungen und Zähne
Allgemeinerkrankungen und Zähne, wir sorgen uns um Ihre Gesundheit

Allgemeinerkrankungen beeinflussen auch die Mundhöhle und unsere Behandlungen. Deshalb sind wir immer um ein aktuelles Gesamtbild ihrer Gesundheit bemüht. Wichtig für uns sind Erkrankungen der wichtigen Organe wie Herz und Nieren, Bluthochdruck, Allergien aber auch regelmäßig einzunehmende Medikamente zur Blutverdünnung (ASS 100, Marcumar) oder zur Behandlung von Osteoporose (Bisphosphonate). Wir fragen Sie daher regelmäßig nach eingetretenen Veränderungen.

Zähne und Allgemeinerkrankungen
Allgemeinerkrankungen und Zähne – Gesundheit nur mit gesunden Zähnen

Die Mundgesundheit hat Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Körper. Dies gilt insbesondere für chronische Entzündungen des Zahnfleisches oder der Zahnwurzeln. Es wurden in Untersuchungen sogar Zusammenhänge zwischen → “Parodontose” und Herzinfarkten gefunden. Wir wollen mit unserer systematischen Diagnostik, z. B. bei Vorsorgeuntersuchungen, solche versteckten Entzündungen, → “tote” Zähne o. ä., auffinden, durch geeignete Behandlungen zum Ausheilen bringen und so Ihre Gesundheit sicher stellen.

'Parodontose'
“Parodontose”

Zahnärzte sprechen zutreffender von Parodontitis, da es sich um eine Entzündung handelt. Sie befällt die Gewebe, die den Zahn verankern, also vor allem das Zahnfleisch und den Kieferknochen. Ursache sind Bakterien auf der Zahnoberfläche, die sich besonders auf harten Belägen ansiedeln. Sie sondern Giftstoffe ab und bewirken, dass sich das Zahnfleisch um den Zahn herum löst und dort eine Zahnfleischtasche entsteht. Darin fühlen sich die krankmachenden Keime noch wohler und sind durch Zähneputzen schwerer zu erreichen. Nach entsprechender Zeit bewirken sie sogar die Rückbildung von Zahnfleisch und darunterliegendem Knochen. Das schleichende Voranschreiten dieser Veränderung führt zu einer Lockerung und später dem Verlust von Zähnen. Rauchen und Diabetes, erbliche Faktoren sowie nicht optimale Mundhygiene erhöhen das Risiko einer Erkrankung.
Wir achten bei den halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen auf Frühzeichen einer Parodontitis, entzündetes oder leicht blutendes Zahnfleisch, Zahnlockerungen oder Zahnfleischtaschen. Hierfür gibt es eine Art Schnelluntersuchung, den parodontalen Screeningsindex (PSI). Auch Röntgenbilder geben Aufschluss. Näheres zur → Parodontalbehandlung :

Parodontalbehandlung
Parodontalbehandlung

Erhärtet sich der Verdacht auf eine Erkrankung, besteht die Therapie zunächst in der Anleitung zur Verbesserung der häuslichen Zahnpflege und der Beseitigung von erreichbaren Zahnbelägen und Bakterien durch → professionelle Zahnreinigungen (PZR) als sogenannte Vorbehandlung. In der Regel verbessern sich dadurch die Befunde.
Sollten danach noch Zahnfleischtaschen gefunden werden, die durch die PZR aufgrund ihrer Tiefe nicht vollständig gesäubert werden konnten, erfolgt jetzt die eigentliche Planung einer Parodontalbehandlung. Gegebenenfalls wird auch die Zusammensetzung der unterschiedlich aggressiven Keime in der Mundhöhle mit einem Keimtest analysiert und diese durch Antibiotika bekämpft. Es folgt nun die Reinigung der bisher unzugänglichen Bereiche mithilfe von Ultraschall- und feinen Handinstrumenten, meist unter örtlicher Betäubung. Durch diese schonenden Instrumente ist die Behandlung heutzutage deutlich weniger invasiv und belastend für den Patienten als vor einigen Jahrzehnten.
Auch nach erfolgreicher Therapie besteht über lange Jahre ein hohes Risiko für das Wiederaufflammen der Erkrankung. Daher ist es äußerst wichtig, dass betroffene Patienten in regelmäßigen Intervallen von 3-6 Monaten eine unterstützende Parodontaltherapie (UPT) durchführen lassen. Ähnlich wie bei der Zahnreinigung werden hierbei die sich neu auf den Zahnoberflächen angehefteten Beläge und Bakterien entfernt und damit ein erneutes Voranschreiten der Erkrankung verhindert.

Karies
Karies

Die Zahnkaries (lateinisch: Morschheit, auch Zahnfäulnis) ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Schmelz und Dentin.

Schema zur Kariesentstehung
Schema zur Kariesentstehung

In der Mundhöhle finden sich zahllose Bakterien, die auf der Zahnoberfläche einen Biofilm (Plaque) bilden. Diese Mikroorganismen können Kohlenhydrate wie Zucker, die wir mit der Nahrung aufnehmen, verstoffwechseln und daraus Säure bilden, die wiederum Mineralien aus der Zahnsubstanz herauslöst.

Speichel ist in der Lage, diese Säuren zu verdünnen bzw. zu neutralisieren und kann anfänglich Schäden, die durch Mineralverlust eintreten, reparieren. Solange sich beides im Gleichgewicht befindet, passiert den Zähnen nichts.

Fortschreitende Karies (Animation)
Fortschreitende Karies (Animation)

Schreitet der Säureangriff jedoch über längere Zeit fort, z. B. durch ungenügende Zahnpflege oder ungesunde Ernährung, bildet sich ein kariöser Defekt, ein Loch. Hier fühlen sich die Bakterien besonders wohl und sind durch Mundhygienemaßnahmen nur noch schwer zu erreichen, sodass sich die Läsion langsam vergrößern kann. Das Gleichgewicht zwischen den die Zahnsubstanz zerstörenden Bakterien und dem reparierenden Speichel geht immer weiter verloren.
Der stark mineralisierte Zahnschmelz bietet der Karies lange Zeit Widerstand, sodass sie in dieser Schicht nur sehr langsam, manchmal über Jahre hinweg, voranschreitet. Diese Entwicklung lässt sich mit modernen → Kariesdiagnosemethoden, wie DIAGNOdent und DIAGNOcam kontrollieren, sodass der richtige Zeitpunkt für die Behandlung bestimmt werden kann. Denn ist dieser harte Schutzmantel einmal durchbrochen und die Keime gelangen bis in das Dentin, beschleunigt sich die Zerstörung der Zahnsubstanz. Irgendwann erreichen von den Bakterien abgesonderte Giftstoffe den Zahnnerv, verursachen Beschwerden oder bewirken sogar dessen Absterben.

Diese Entwicklung lässt sich durch eine regelmäßige, effektive Mundhygiene und → professionelle Prophylaxe, weitgehend verhindern. Durch regelmäßige → Vorsorgeuntersuchungen werden dennoch auftretende Schäden früh erkannt und können schonend behandelt werden. Dabei hilft Ihnen auch unser → Erinnerungsservice / Recallsystem.

'Tote' Zähne
“Tote” Zähne
Karies und Folgen (Animation)
Karies und Folgen (Animation)

Durch Fortschritte in der Endodontie, dem zahnmedizinischen Fachbereich, der sich mit der Behandlung des Zahninneren beschäftigt, haben sich Möglichkeiten ergeben, auch stark geschädigte Zähne über viele Jahre funktionstüchtig zu erhalten. Trotzdem werden Wurzelbehandlungen von Patienten häufig gefürchtet und gelten unberechtigterweise als schmerzhaft. Auch über “tote“ Zähne und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit gibt es viele falsche Vorstellungen. Vielleicht ist oftmals nicht klar, was nach dem Absterben des Zahnnerven und bei der Wurzelbehandlung geschieht.

Der natürliche Zahn besteht aus einer äußeren Schmelzschicht unter dem ein Kern aus Zahnbein (Dentin) liegt. Darin befindet sich ein Hohlraum, der den Nerv enthält. Dieser Nerv leitet z. B. Temperaturreize oder Schmerzempfindungen an das Gehirn weiter, siehe → Der gesunde Zahn.
Größere Schäden an der Zahnsubstanz, etwa durch → Karies, führen zu einer Entzündung des Zahnnerven und können sein Absterben bewirken. Dies kann unter Zahnschmerzen, aber auch völlig unbemerkt und beschwerdefrei geschehen, auch noch lange nach der Behandlung der Karies. Es ändert zunächst nichts am Zahn selbst bzw. seiner Hartsubstanz. Lediglich der Nerv ist tot und seine Höhle im Zahninneren wird nun nicht mehr durchblutet und so vom menschlichen Immunsystem auch nicht mehr erreicht. Wenn also durch die Karies Bakterien bis hierher vorgedrungen sind, können sie nun nicht mehr von der körpereigenen Abwehr bekämpft werden und sich deshalb in den Hohlräumen im Inneren des Zahnes und der Zahnwurzeln ausbreiten. Sie sitzen dort gewissermaßen in einer sicheren Burg.

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Röntgenbild mit erkennbarer Entzündung (dunkler Fleck) an Seitenzahn

Wenn er die Bakterien schon nicht aus dem Zahn vertreiben kann, um Ihre Gesundheit zu erhalten, so versucht unser Organismus ihre Ausbreitung durch einen Abwehrwall im Kieferknochen, also um den Zahn herum zu verhindern. Da für das Abwehrgewebe Platz benötigt wird, bildet sich der Kieferknochen in diesem Bereich zurück, so das dadurch eine solche Entzündung auf einem Röntgenbild, meist als dunkler Fleck, erkennbar werden kann, auch wenn der Zahn noch keine Beschwerden macht. Solange das Immunsystem bei der Eindämmung der Keime erfolgreich ist, sind die Zähne meist beschwerdefrei. Funktioniert die Abwehr dagegen nicht, treten Beschwerden, besonders bei Kaubelastung, und manchmal sogar Eiterungen und Schwellungen auf. Diese Schmerzen werden nicht vom Inneren des Zahnes ausgelöst, das Nervengewebe dort ist ja abgestorben, sondern von Nervenzellen in dem den Zahn umgebenden Kieferknochen. Diese reagieren auf die Entzündung, die von den sich ausbreitenden Mikroorganismen ausgelöst wird.

Das bedeutet: Nicht der “tote” Zahn ist die Krankheitsursache und schadet u. U. Ihrer Gesundheit, sondern Keime, die sich in ihm und um ihn herum befinden. Ziel einer → Wurzelbehandlung ist es daher, die Bakterien im Inneren des Zahnes zu eliminieren. Gelingt dies, verschwindet die Entzündung, der Abwehrwall bildet sich zurück und wird wieder durch Knochen ersetzt.

Wurzelbehandlungen
Wurzelkanalbehandlungen
Karies und Folgen (Animation)
Karies und Folgen (Animation)

Das Wichtigste bei der Behandlung → “toter“ Zähne ist die vollständige Eliminierung der in das Zahninnere eingedrungenen Bakterien. Das ist nicht ganz einfach, denn die Hohlräume ragen regelmäßig etwa 2 cm tief in den Zahn hinein, haben aber oft nur einen Durchmesser von einem Zehntel Millimeter. Für die Bakterien ist das wie auf einer Autobahn, für die Behandlung aber oft ein Erschwernis, besonders, wenn die Wurzelkanäle gekrümmt verlaufen. Mit feinen Instrumenten, zum Teil aus einer besonders flexiblen Titan-Legierung, werden die Wurzelkanäle vorsichtig auf einen Durchmesser von 0,3-0,4 mm erweitert und gereinigt. Wichtig dabei ist die Bekämpfung der Bakterien mit Desinfektionsmitteln. Durch die Spülung mit diesem Material werden Bakterien abgetötet, Giftstoffe neutralisiert und abgestorbenes Gewebe herausgeschwemmt. Um die Wirksamkeit der sehr niedrig konzentrierten Lösung zu erhöhen, kann sie erwärmt, in Schwingungen versetzt oder mit einem besonderen Pumpmechanismus sehr effektiv im Zahn verteilt werden.

Damit während der Behandlung keine weiteren Keime aus der Mundhöhle in den Zahn eindringen, wird dieser durch eine Art Gummizelt (Kofferdam) isoliert. Mit einer örtliche Betäubung lassen sich Schmerzen bei der Behandlung wirkungsvoll vermeiden, manchmal reagiert der Zahn einige Stunden nach der Behandlung noch gereizt. In den meisten Fällen werden die Zähne nach der Reinigung und Desinfektion mit einem Medikament gefüllt und temporär verschlossen.

Bei komplikationsfreiem Verlauf wird das Hohlraumsystem einige Tage später nach erneuter Reinigung mit einer Wurzelfüllung aus hochwertigen Materialien dicht verschlossen. Wichtig für einen langfristigen Erfolg ist darüber hinaus die abschließende stabilisierende Versorgung des behandelten Zahnes mit einer → Füllung, Teilkrone oder Krone, möglichst mit der → Adhäsivtechnik befestigt.

Leider gibt es keine Möglichkeit, vor der Wurzelfüllung zu testen, ob das Zahninnere wirklich keimfrei gemacht werden konnte. In seltenen Fällen, wenn noch Keime vorhanden sind oder z. B. durch eine undicht gewordene Füllung erneut in den Zahn eindringen, können später Entzündungen der Zahnwurzel auftreten. In derartigen Fällen kann der infizierte Teil der Zahnwurzel, der sich häufig an deren Spitze befindet, von spezialisierten Chirurgen in einem operativen Eingriff entfernt werden (Wurzelspitzenresektion). Wir bevorzugen jedoch bei solchen Problemen die so genannte Revision, d.h. das Entfernen der alten Wurzelfüllung, die erneute Desinfektion und Wurzelfüllung, überlassen diese Behandlung dann allerdings in der Regel spezialisierten Kollegen, wie → Dr. Tobias Kaiser in Heiligenhaus.

Wurzelkanalbehandlungen sind sicher aufwendiger und manchmal mit mehr Komplikationen behaftet als einfachere Zahnbehandlungen. Bei sorgfältiger Durchführung ist es aber dadurch schmerzfrei möglich, auch stark geschädigte Zähne über lange Zeit funktionstüchtig zu erhalten und so Zahnverlust und Zahnersatz zu vermeiden.

Amalgam
Amalgam
Gesundheit und Amalgamfüllungen?
Amalgamfüllungen

Amalgam ist nach wie vor das von den gesetzlichen Krankenkassen vergütete Füllungsmaterial im Seitenzahnbereich. Es besteht etwa zur Hälfte aus Quecksilber und wurde deshalb immer wieder als gesundheitsschädigend kritisiert. In unserer Praxis wird es seit 1996 NICHT mehr verwendet. Wir halten zahnfarbene, metallfreie Füllungen, die einen Verbund mit der verbliebenen Zahnsubstanz eingehen können, für besser, auch wenn diese mit der → Adhäsivtechnik aufwändiger zu verarbeiten sind.

Bei Wahl des Materials richten wir uns nach den Wünschen des Patienten und den Anforderungen der jeweiligen Zahnsituation.

Materialien in unserer Praxis
Materialien in unserer Praxis

Wir achten auf Ihre Gesundheit und verarbeiten ausschließlicher bewährte Materialien namhafter Hersteller, die wir bis hin zur Chargennummer dokumentieren. Dabei verzichten wir weitestgehend auf Metalle. Für größere, festsitzende Restaurationen verwenden wir in der Regel verschiedene Arten von  → Vollkeramik Diese hat gute biologische Eigenschaften, wie Verträglichkeit und eine geringe Leitfähigkeit für Temperaturreize. Sie ist zahnfarben und daher kaum erkennbar. Gegenüber Edelmetallen (Gold) bietet sie sogar Kostenvorteile und sie lässt sich gut mit der verbliebenen Zahnsubstanz verbinden.
Bei Implantaten vertrauen wir auf das seit Jahrzehnten bewährte Titan, aus dem auch künstliche Gelenke angefertigt werden.
Metall lässt sich bei an Zähnen befestigtem, aber herausnehmbarem Zahnersatz meist nicht ganz vermeiden. Wir arbeiten seit Jahren mit zwei zahntechnischen Laboratorien in Velbert (Al Dente) und Essen-Kettwig (Bartels&Ursprung) zusammen. Die dort verwendeten Metalllegierungen sind seit Jahren bewährt. 

Zähneknirschen
Zähneknirschen

Zähneknirschen, meistens während der Nacht, schadet der Gesundheit der Zähnen, aber u. U. auch den Kiefergelenken und kann Beschwerden im Hals- und Nackenbereich verursachen. In der Regel wird in diesen Fällen eine sog. Aufbissschiene angefertigt. Es handelt sich dabei um ein Teil aus Kunststoff, das ähnlich wie eine Zahnspange getragen wird und das Pressen oder Knirschen der Zähne verhindern kann.
Bei fortgeschritteneren Erkrankungen der Kiefergelenke können wir die Gelenkposition- und Bewegungen mit einem speziellen Verfahren vermessen, dem → Freecorder Blue Fox und dann durch eine individuell konstruierte Schiene die Lage des Unterkiefers und eventuelle Beschwerden gezielt beeinflussen.