Home » Willkommen in unserer Zahnarzt-Praxis » CEREC, 3D-Röntgen und Implantate sind unserere Therapieverfahren!

Therapieverfahren

Unser gesamtes Team freut sich, Ihnen durch ständige Fortbildung und eine moderne Ausstattung unserer Praxis eine schonende Zahnheilkunde auf dem neuesten Stand anbieten zu können.
Das Bessere ist der Feind des Guten”
Langjährig bewährte und immer neue, fortgeschrittene Therapieverfahren erlauben uns die Wiederherstellung erkrankter Zähne, fast so als wären sie noch naturgesund!

Unsere wichtigsten Behandlungstechniken:

Adhäsivtechnik
Schmelz-Dentin-Adhäsivtechnik

Mit der Adhäsivtechnik ist es möglich, Kunststoffmaterialien (Composite) mit Zahnoberflächen wie Schmelz oder dem darunterliegenden Zahnbein (Dentin) stabil und kraftschlüssig zu verbinden. Sie geht bereits auf Forschungen aus den 1960 er Jahren zurück.

Adhäsiver Verbund (Schematische Darstellung)
Adhäsiver Verbund (Schematische Darstellung)
Zahn mit Defekt
Zahn mit Defekt

Die Zahnsubstanz wird zunächst durch ein Gel chemisch angerauht. Diese Rauhigkeiten sind nur etwa 1/1000 mm tief, ermöglichen aber eine sehr feste Verbindung zu einem anschließend aufgebrachten dünnfließenden Kunststoff (Bonding), der mit einer energiereichen Lampe zum Aushärten gebracht wird. Über diese dünne Kunststoffschicht kann Füllungsmaterial oder Keramik äußerst stabil im Zahn verankert werden. Laborversuche zeigten, dass der Verbund bis zu 2/3 der natürlichen Festigkeit gesunder Zahnsubstanz erreichen kann.
Das sind sehr hohe Werte, die mit Gold oder → Amalgam nicht annähernd erzielt werden. Solche Metalle klemmen mehr oder weniger in der umgebenden Zahnsubstanz und können sogar durch Keilwirkung über viele Jahre hinweg zum Bruch der verbliebenen Zahnanteile führen.

Mit der Adhäsivtechnik lassen sich kariesvorbeugende Versiegelungen und zahnfarbene Füllungen aus Kunststoff an den Zähnen befestigen. Es ist damit aber genauso möglich, mit dem CEREC-Verfahren aus → Vollkeramik gefertigte langlebige und nahezu unsichtbare → Inlays, Teilkronen, Kronen und → Verblendschalen (Veneers) , aber auch Brücken sicher mit den Zähnen zu verbinden. Daher ist die vielseitig anzuwendende Adhäsivtechnik für unsere Praxis das wichtigste Verfahren zu Verankerung von Restaurationen.

Füllungen - Inlays - Teilkronen - Kronen
Kronen – Teilkronen – Inlays – Füllungen
Krone - Teilkrone - Inlay - Füllung (schematische Darstellung)
Krone – Teilkrone – Inlay – Füllung von li. n. re. (schematische Darstellung, farblich hervorgehoben)
Krone (schematische Drastellung)
Krone (schematische Drastellung)

Es ist uns besonders wichtig, bei der Wiederherstellung von Zähnen so schonend wie möglich vorzugehen und dabei den weiteren Verlust von Zahnhartsubstanz zu vermeiden. Aus diesem Grund fertigen wir Kronen, für die ein Zahn von allen Seiten beschliffen werden muss, nur an, wenn es absolut unvermeidlich ist.

Auch bei ausgedehnten Defekten bevorzugen wir Teilkronen aus Keramik, bei denen die bisher unbeschädigten Teile des Zahnes weitgehend erhalten werden können. Mithilfe des → Cerec-Systems hergestellt und mit der → Adhäsivtechnik befestigt, sind solche Restaurationen sehr langlebig und vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.

Bei mittelgroßen Läsionen und besonders wenn ein hoher Kaudruck zu erwarten ist, sind Inlays (Einlagefüllungen) das Mittel der Wahl. Sie werden wie Kronen und Teilkronen außerhalb des Mundes, in unserer Praxis meist mit dem → Cerec-Verfahren, angefertigt. Da hierfür hochwertige, industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet und diese gegebenenfalls im → Praxislabor in speziellen Brennöfen bei Temperaturen von bis zu 900° durch eine Glasur veredelt werden, lässt sich hier eine ideale Werkstoffqualität erreichen. Der durch den Defekt geschwächte Zahn wird bei dieser Behandlung mittels des mit der → Adhäsivtechnik befestigten Inlays wieder hermetisch abgeschlossen und verstärkt.

Ist nur wenig Zahnsubstanz verloren gegangen, genügt oftmals die Versorgung mit einer adhäsiven Composite-Füllung. Diese Restaurationen werden im Mund in die modelliert und gehärtet. Nur bei nicht zu großen Defekten lässt sich das Material im Mund ideal ausformen und es kann dabei natürlich nicht, wie z. B. Keramik, bei hohen Temperaturen, hohem Druck o. ä. bearbeitet werden. Deshalb ist die Belastbarkeit geringer, aber bei kleinerer Defektgröße und Verwendung der → Adhäsivtechnik meist für über viele Jahre haltbare Füllungen ausreichend.

Mithilfe der modernen Zahnmedizin sind wir in der Lage, Zahnhartsubstanz, abhängig vom Grad ihrer Schädigung, schonend, langlebig und praktisch unsichtbar zu restaurieren. Die ersten Bilder oben zeigen schematische Darstellungen der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, bei denen die Versorgungen bewusst farblich hervorgehoben worden sind.

CEREC
CEREC – CEramic REConstruction

Es ist kaum zu glauben, dass dieses heute noch so innovativ wirkende Verfahren bereits vor über 30 Jahren entwickelt wurde.

CEREC BlueCam
CEREC BlueCam
CEREC-Konstruktion der Restauration am PC
Konstruktion der Restauration am PC

Mit der Spezialkamera von CEREC ist es möglich, Zähne, die vom Zahnarzt für eine Defektversorgung präpariert worden sind, einzuscannen und die neue Versorgung am Computer zu bearbeiten. Anhand einer 3D-Darstellung kann für den zu behandelnden Zahn am Bildschirm ein Inlay, eine Teilkrone oder Krone gestaltet werden. Die Software analysiert dazu die Nachbarzähne und macht unter Berücksichtigung der Gegenbezahnung nach wenigen Sekunden einen Designvorschlag, der am PC weiter individualisiert werden kann.

Diese virtuelle Restauration wird anschließend in wenigen Minuten computergesteuert von einer speziellen Schleifmaschine im → Praxislabor aus einem Keramikblock herausgeschliffen. Nach manueller Bearbeitung der Oberfläche kann die zahnfarbene → Vollkeramik mit Hilfe der → Adhäsivtechnik am Zahn befestigt werden.

Vorschau der CEREC -Restauration
Vorschau der CEREC-Restauration

Dieses Vorgehen ermöglicht die Herstellung einer (Teil-)Krone o. ä. in einer einzigen Behandlung, ohne die sonst notwendige unangenehme Abdrucknahme, ein Provisorium oder einen Folgetermin. Weiteres zu CEREC und inLab, z. B. ein Video über den Behandlungsablauf finden Sie auf dieser → Microsite zu CEREC oder auf der Webseite des Herstellers → Sirona in Bensheim, Hessen.

Digitales Röntgen
Digitales Röntgen
Panorama-Röntgenbild (OPG)
Panorama-Röntgenbild (OPG)
Zahnfilm der Seitenzähne
Zahnfilm der Seitenzähne

Röntgenaufnahmen wurden über 100 Jahre lang ähnlich gemacht wie Fotos auf einem Negativfilm. Und wie in der Fotografie wurde dieses Verfahren durch die Digitaltechnik abgelöst.
Dies hat eine Reihe von Vorteilen. Die früher übliche Filmentwicklung mit Chemikalien, bei es immer aufwändig war eine konstante Bildqualität zu gewährleisten, entfällt. Die Strahlenbelastung bei digitalem Röntgen ist tendenziell geringer, dies hängt aber auch von der Filmsorte ab mit der verglichen wird. Ein wesentlicher Fortschritt ergibt sich aus den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung, durch die die Befundung erleichert wird.
Vor allem gibt die großformatige Darstellung der zum Teil nur 3 x 4 cm kleinen Röntgenbilder auf einem Bildschirm den Patienten die Möglichkeit, auch etwas auf ihrer eigenen Aufnahme zu erkennen und so die Gründe für bestimmte Behandlungen besser zu verstehen.
Wir verwenden Röntgengeräte der Firma Sirona, dem führenden deutschen Hersteller solcher Geräte. Sie benötigen eine sehr niedrige Strahlendosis, die wir durch abschirmende Maßnahmen noch weiter senken. Zum Vergleich: Für einen Zahnfilm, also eine Detailaufnahme von 3-4 Zähnen, entspricht die Röntgenstrahlung derjenigen, die man durch einen einfachen Urlaubsflug nach Mallorca auf sich nimmt.

3D-Röntgen - Digitale Volumentomografie
3D-Röntgen – Digitale Volumentomografie
Kieferansichten aus verschiedenen Richtungen nach 3D-Aufnahme
Kieferansichten aus verschiedenen Richtungen nach 3D-Aufnahme
3D-Darstellung einer Wurzelanomalie, Hindernis für Herauswachsen des Eckzahnes
3D-Darstellung einer Wurzelanomalie, Hindernis für Herauswachsen des Eckzahnes

3D-Röntgen oder genauer die Digitale Volumentomografie (DVT) ist die derzeit modernste Röntgentechnologie mit den vielfältigsten Möglichkeiten der Beurteilung von Ober- und Unterkiefer.
Die Durchführung entspricht im wesentlichen der Herstellung einer zweidimensionalen Panoramaaufnahme. Für die DVT werden jedoch innerhalb von 14 Sekunden eine Vielzahl von Einzelbildern der Kiefer aus verschiedenen Winkeln erstellt. Daraus berechnet ein Computer anschließend eine Art 3D-Modell. Die Darstellung normaler Röntgenaufnahmen in 2D hängt allein davon ab, wie der Patient zwischen Röntgenröhre und Sensor platziert werden kann und ist später nicht veränderbar. Dagegen kann bei einem DVT, ähnlich wie beim CT in der Medizin, die Betrachtungsrichtung später fast völlig frei gewählt werden, so dass ganz neue “Einblicke” möglich werden.
Dies dient hauptsächlich der Planung von Implantaten sowie zur Abklärung sonst kaum darstellbarer Bereiche bei Wurzelbehandlungen, vor der Entfernung von Weisheitszähnen und manchmal auch in der Kieferorthopädie.

Unsere Praxis ist die erste und derzeit einzige in ganz Velbert, die 3D-Röntgen und → 3D-Implantatplanung anbietet.

Implantate
Implantate
Zahnimplantat
Zahnimplantat
Implantat mit Zahnkrone (3D-Simulation)
Implantat mit Zahnkrone (3D-Simulation)
Brücke zum Ersatz eines Seitenzahnes (3D-Simulation)
Brücke zum Ersatz eines Seitenzahnes (3D-Simulation)

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan, die im Bereich verloren gegangener Zähne in den Kiefer eingepflanzt werden. Nach der Einheilung können darauf Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Es ist dann also nicht notwendig eigene, gesunde Zähne mit Zahnersatz zu belasten und dabei z. B. durch Beschleifen zu schwächen. Durch Implantate kann u. U. die sonst unvermeidliche Anfertigung von herausnehmbarem Zahnersatz vermieden werden.
Zahnärztliche Implantate sind seit Jahrzehnten bewährt und funktionieren mit hoher Sicherheit über viele Jahre. Sie sind erstaunlich klein (Durchmesser 3-5 mm, Länge nur 9-13 mm). Bei entsprechender Vorplanung ist der mit einer Implantation verbundene chirurgische Aufwand in der Regel viel geringer als vom Patienten erwartet. Nach entsprechender Eingewöhnung ist Zahnersatz durch Implantate kaum noch von den eigenen Zähnen zu unterscheiden.
Nach Abschluss der → 3D-Implantatplanung werden die künstlichen Zahnwurzeln häufig mittels Schablonen schonend und präzise in den Kiefer eingepflanzt.

3D-Implantatplanung und geführte Implantation
3D-Implantatplanung und geführte Implantation
Implantatplanung, verschiedene Ansichten
Implantatplanung, verschiedene Ansichten

Auf der Basis von 3D-Röntgenbildern lassen sich → Implantate optimal planen.

Die räumliche Darstellungen aus verschiedenen Richtungen und in 3D machen die genaue Beurteilung des Knochens und damit die Auswahl der besten Position und Ausrichtung der künstlichen Zahnwurzel möglich. Das Implantat wird am Computer bereits virtuell eingepflanzt und so der operative Eingriff schon im Vorfeld simuliert. Dabei werden nicht nur die individuellen anatomischen Gegebenheiten (Knochen, Nachbarzähne, Nerven, und Kieferhöhle) des Patienten berücksichtigt, auch der Schraubentyp und seine Größe lassen sich präzise vorausplanen.

CEREC-Scan der Zahnlücke
CEREC-Scan der Zahnlücke
CEREC-Scan mit Krone in der Zahnlücke
CEREC-Scan mit Krone in der Zahnlücke

Das in unserer Praxis verwendete Gerät und die Software der Firma Sirona erlauben uns durch ein besonders innovatives Verfahren (CEREC meets Galileos) auch bereits die späteren Kronen und Brücken am Monitor zu simulieren. So werden Implantate nicht nur nach dem verfügbaren Knochen ausgerichtet, sie werden vielmehr so platziert, dass sie den späteren Zahnersatz ideal unterstützen. Dies geschieht durch die Kombination mit dem → CEREC-Verfahren, das es ermöglicht, Kronen und Brücken digital zu konstruieren.

3D-Implantatplanung
3D-Implantatplanung

Nach dem Scan eines Kiefers mit der CEREC BlueCam oder des Gipsmodells des Patienten mit dem inLab inEos-Scanner werden Zahnlücken am Computer virtuell durch Zahnersatz geschlossen. Dabei kann man Nachbarzähne und die Gegenbezahnung berücksichtigen, so dass eine optimale Funktion gewährleistet ist. Dieser CEREC-Datensatz wird anschließend in das 3D-Röntgenbild eingerechnet, so dass hier sowohl die Informationen über den Kieferknochen als auch die Form des späteren Zahnersatzes für die ideale Ausrichtung der Implantate zur Verfügung steht.
Nun besteht noch das Problem, diese virtuelle Planung präzise in den Mund des Patienten zu übertragen.Die Lösung heißt: Geführte Implantation
Nach der Computerplanung wird eine Bohrschablone hergestellt, entweder in unserem Praxislabor unter Verwendung von CEREC-Guide oder bei der Firma Sicat in Bonn. Diese Schablone, die kurzzeitig während des Eingriffs wie eine Prothese getragen wird, enthält kleine Führungshülsen für die eigentliche Implantation.

Durch diesen Planungsablauf muss nicht mehr alles während des operativen Eingriffs entschieden werden, sondern es kann im Vorfeld unter Abwägung aller Voraussetzungen und möglicher Behandlungsalternativen bereits der beste Weg ausgewählt werden. Dies erhöht die Genauigkeit und Sicherheit der chirurgischen Behandlung, vereinfacht und verkürzt sie. Außerdem wird so oft ein weniger invasives Vorgehen möglich, das zusammen mit den genannten Vorteilen zu geringeren Beschwerden nach dem Eingriff führt.

Vermessung der Position und Bewegungen des Unterkiefers mittels Freecorder Blue Fox (Instrumentelle Funktionsanalyse)
Freecorder Blue Fox – Instrumentelle Funktionsanalyse
Freecorder Blue Fox Gerät
Freecorder Blue Fox Gerät

Die Position der Kiefergelenke werden im wesentlichen durch das Zusammenbeißen der Zahnreihen bestimmt. Deshalb können ungünstige Kontakte oder starke Abnutzung der Zähne z. B. durch → Knirschen den Gelenken schaden. Auch der Verlust von Zähnen kann dazu führen, dass die Kiefergelenke ihre ideale Position verlieren. In derartigen Fällen und vor allem auch vor der Herstellung von Zahnersatz verwenden wir daher in unserer Praxis das Freecorder Blue Fox Gerät.

Digitale Aufzeichnung der Unterkieferbewegung
Digitale Aufzeichnung der Unterkieferbewegung

Für die Untersuchung der Kiefergelenke werden vorübergehend Markierungen mit einem besonderen Muster an den unteren Zähnen und am Oberkiefer befestigt. Der Patient sitzt dann unter einem Bogen, in dem sich drei Videokameras befinden, die über diese Markierungen Bewegungen des Unterkiefers mit einer Genauigkeit von einem Hundertstel Millimeter in allen Raumebenen aufzeichnen. Die anschließende Analyse der Gelenkpositionen, aber auch der Bewegungen des Unterkiefers erlaubt u. a. Rückschlüsse auf mögliche Erkrankungen. Über eine spezielle Aufbissschiene ist es dann möglich, ungünstige Gelenkpositionen, die zu vielfachen Beschwerden führen können, zu verbessern.

Das Freecorder Blue Fox Gerät hilft aber auch Gesunden z. B. bei der Anfertigung von Zahnersatz. Nach der Auswertung können die Bewegungen des Patienten mithilfe von Gipsmodellen in einem entsprechend programmierten mechanischen Kausimulator oder mit CEREC bereits bei der Konstruktion am Computer nachgeahmt werden. Auf diese Weise werden Kronen, Brücken und Prothesen schon bei der Anfertigung im Labor an die individuellen Gegebenheiten des Patienten angepasst und die Gewöhnung daran fällt deutlich leichter.